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Der Bär Hoggs wäre gerne mutig. Aber er fürchtet sich vor Spinnen und Gespenstern. Da beschließen Hoggs und sein bester Freund, das Stinktier Poki, das mit dem Abenteuer mal ein bisschen zu üben – und zwar gleich hinter der Bienenwiese beim verlassenen Hexenhaus. Huh, da spukt es doch! Tatsächlich blubbert es dort ganz unheimlich aus einem Kessel … „Ist da jemand?“, fragt Hoggs vorsichtig. Ja! Das Kaninchen Fips braucht dringend Hilfe. Und – schwups! – stecken die Freunde mitten in einem turbulenten Zauberabenteuer …
Eine warmherzige Geschichte über das Mutigsein – mit drei liebenswerten, tierischen Helden – gelesen von Andreas Hoffmann.
Astrid von Killisch-Horn weiß, dass der Rudolstädter Hain voller Geschichten ist. In ihrem Buch erzählt sie von den Robinsonaden auf den Rudolstädter Tränken, einem jungen Fürsten, der zwei Landschaftsgärten im Hain und im Baumgarten entstehen ließ oder von einem hohlen Baum. Es geht um Fragen, wie das Wasser von Mörla und Eichfeld auf die Heidecksburg kam, vom Vogelfang früherer Zeiten, vom tragisch-traurigen Schicksal eines Erbprinzen, vom Feuermeldewesen und Menschenketten, die Brände mit Eimern löschten. Viele weitere spannende Einblicke wird die Autorin an diesem Abend preisgeben. Sie nimmt die Besucher mit auf eine Wanderung durch die Geschichte eines zauberhaften Waldes.
Ein spannender Rückblick in die langjährige Forschungsarbeit offenbart erstaunliche Entdeckungen, berührende Begegnungen, weitreichende Verknüpfungen und die Freuden an Neugier, Wissen, Denken, meditativem Eintauchen und die Erfahrung, dass alles mit allem verbunden ist in unserer kleinen Stadt. Und lauschen Sie einigen Ausschnitten aus diesem Buch, deren Auswahl so schwerfällt, denn es gab und gibt so viel zu erzählen.
Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.
Wer gerne Origami-Papier faltet oder es Schritt für Schritt lernen will, ist in diesem Workshop genau richtig. Es gibt viele Formen zu erkunden, auch teilweise komplizierte Falttechniken können unter Anleitung erprobt werden. Hier wird nicht nur das Falten, sondern auch die Geduld trainiert.
40 Tage lang lebte Andreas Knapp in einer Einsiedelei mitten in der Sahara, fern jeder menschlichen Zivilisation. In seinem Tagebuch erzählt er vom Zauber der Landschaft und von der Schönheit des Lichtes. Das Geheimnis von Leben und Tod, dem man in der Wüste auf die Spur kommen kann, ist ständig präsent. In seiner Lesung nimmt er Sie mit auf eine spirituelle Reise zu den Quellen des Lebens.
Andreas Knapp ist Priester sowie Lyriker und gehört der Gemeinschaft „Der kleinen Brüder vom Evangelium“ in Leipzig an.
Eine Veranstaltung des Publik-Forum-Gesprächskreises Rudolstadt.
Die Wanderausstellung „Nur hundert Jahre“ lädt dazu ein, die Geschichte des Frauenwahlrechts und seine Bedeutung für die Gegenwart neu zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen Biografien von Frauen, die zwischen 1919 und 1933 in den Gemeinderäten und im Stadtparlament Rudolstadts, wo die Ausstellung gastiert, aktiv waren – eine Perspektive, die bislang nur wenig Beachtung fand.
Die Ausstellung wird präsentiert vom Internationalen Heritage-Zentrum der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit Arbeit und Leben Thüringen, konzipiert von Judy Slivi. Gefördert wird das Projekt von der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des Schwerpunktthemas „Demokratie stärken“.
Zur Ausstellungseröffnung wird Judy Slivi auf die einzelnen Biografien und das Projekt eingehen.
Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.
Adam Chichportiche spielt die Lavta, eine vor allem aus dem osmanischen Raum bekannte Laute, etwas kleiner als die Oud. In seinen Kompositionen gelingt es ihm, kontemplative Makam-Traditionen des Nahen Ostens mit westlichen Harmonien zu vereinen. Diese Melodien erzählen Geschichten ohne Worte und bewegen sich mühelos zwischen intimen, lyrischen Passagen und kraftvollen Momenten improvisierter Verdichtung. Eine Klanglandschaft, die zugleich zeitlos wirkt und große Intimität entfaltet, eröffnet sich.
Adam Chichportiche (IL): LavtaTiferet Teimans (IL): Klarinette
Amitai Ezrony (IL): PerkussionIm Rahmen der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen.
VVK über Ticketshop Thüringen 11,10 € / ermäßigt 8,90 € zzgl. Gebühren
„Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten Nebelschleiern sich enthüllen …“ schrieb Goethe im September 1828 in seinem Gedicht „Dornburg“ – einem Ort seiner Inspiration, aber auch für Dr. Doris Fischer. In ihrem Vortrag mit Bildern unternimmt sie einen Streifzug zu jenen Thüringer Schlössern, die im Besonderen als Orte der Muße ihre Wirkung entfaltet haben. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese für heutige Nutzungen noch eine Rolle spielen oder spielen können.
Dr. Doris Fischer studierte an der Universität Heidelberg Europäische Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Romanistik und war danach über 20 Jahre in der Denkmalfachbehörde des Landes Rheinland-Pfalz tätig, bevor sie 2017 zur Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, mit Sitz auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt, berufen wurde.
Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt lädt herzlich ein. Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro.
Die erfolgreichen Kammer-Konzerte in der Rudolstädter Stadtbibliothek machen Publikum und den Thüringer Symphonikern Lust auf mehr. Verschiedene kleinste und noch kleinere Besetzungen aus den Reihen des Rudolstadt-Saalfelder Orchesters formieren sich zu einem ganz intimen Musikerlebnis. Abseits des sinfonischen Repertoires zeigen die Musikerinnen und Musiker ihre Qualitäten im eng verflochtenen kammermusikalischen Zusammenspiel. Wie bei keinem anderen Format sonst in der Musik ist eine enge, spielerische Kommunikation untereinander der Schlüssel für gelungene Kammermusik. Dass die Thüringer Symphoniker alle nicht nur im großen Apparat funktionieren, sondern auch mit feinsinnigen Solo-Auftritten glänzen können, davon können Sie sich in unseren Kammerkonzerten überzeugen.
Am 23. Januar spielen Kyli Dodds, Joomi Lim und Iulian Turicianu (Violine) sowie Grita Bühler und Görkem Çiçek (Violoncello) ausgewählte Werke von Boccherini, Glière, Croad, u.a.
Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.
Die kleine Residenzstadt war nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch Einkaufszentrum für die Umgebung. Kaufmänner und Händlerinnen boten in kleinen und großen Läden oder eigens errichteten Kaufhäusern Manufaktur-, Schnitt- und Galanteriewaren feil. Kommen Sie mit zu einem Schaufenster-Bummel durch historische Geschäfte, in denen alles zu haben war, was kleidete, schmückte und verschönte. Schneider, Weißnäherinnen, Kürschner, Schuster, Goldschmiede, Posamentierer, Hutmacher, Modistinnen und Barbiere waren fleißig am Werk, um die Wünsche der werten Kundschaft zu erfüllen. Die Zeitreise beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts und endet in der Wendezeit.
Eintritt frei.
Platzreservierungen unter Tel. 03672 486420
Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt.
Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421
In einem Vortrag mit reichlich Bildmaterial soll in Rudolstädter Erinnerungen geschwelgt werden. Es geht um drei Lehrerpersönlichkeiten, deren Namen Viele kennen. Es geht aber auch um Geschäfte, die es früher gab. Anekdoten der Vortragenden runden den Abend ab.
Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Geschichte „Der Löwe in dir“, liest Sophia Mannherz dieses Bilderbuch über Gefühle wie Mut und Selbstvertrauen vor. Es ist die erste Geschichte der Erfolgsreihe von Rachel Bright und Jim Field.
Klein zu sein ist nicht immer einfach. Wer könnte das besser wissen als die Maus? Man wird vergessen, übersehen und geschubst. Wenn sie doch nur so brüllen könnte wie der Löwe, dann würde ihr das nicht mehr passieren! Sie fasst all ihren Mut zusammen und beschließt, den mächtigen Löwen zu besuchen. Denn wer könnte ihr das Brüllen besser beibringen als der Löwe? Am Ende ihrer abenteuerlichen Reise macht die Maus eine Entdeckung: Man muss gar nicht groß und stark sein, um seine Ängste zu überwinden.
Entdecken Sie neue Großbauten, markante Ereignisse und spezielle Veranstaltungen aus Rudolstadt der 90er Jahre wieder. Dies ist Teil 1 des Doku-Projekts von Frank Michael Wagner. Teil 2 wird im Oktober gezeigt.
Wer gern Nintendo-Switch spielt oder es einmal ausprobieren möchte, hat in den Ferien einmal die Gelegenheit dazu. In der Aula wird auf der großen Leinwand ein Spiel gespielt – welches, das ist noch geheim.
Im vorindustriellen Zeitalter war das Reisen nur dem Adel oder gutbetuchten Bürgern möglich. In wechselnden Eigenschaften – als Politiker, als Entdecker neuer Wirklichkeiten in Italien, als Heilung Suchender in Böhmen – hat Goethe unterwegs reiche Erfahrungen sammeln, seinen Horizont erweitern, interessante Bekanntschaften machen können; eine erstaunliche Anzahl von Kilometern hat er vor allem in der Kutsche zurückgelegt. Seine realen Reisen verarbeitet er auch literarisch, von denen besonders der "West-östliche Divan" Zeugnis ablegt. Beide Aspekte sollen im Vortrag zur Sprache kommen.
Jochen Golz war von 1994 bis zu seinem Ruhestand Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs der Klassik Stiftung Weimar. Von 1999 bis 2019 war er Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V., anschließend Vizepräsident und seit 2023 ist er Ehrenpräsident.
Eintritt für Nichtmitglieder der Goethe-Gesellschaft: 5 Euro.
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.
In Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und der KZ-Gedenkstätte „Laura“.
Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.
Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.
Die einzige Comic-Heftreihe, die in der DDR erschienen ist, handelt von den Digedags. Sie waren treue Begleiter von Generationen von Kindern und Jugendlichen im Osten Deutschlands. Denn sie streiften mit ihnen durch Raum und Zeit – besuchten das alte Rom und ferne Galaxien, das Mittelalter ebenso wie den Wilden Westen – und ließen damit die DDR-Enge ebenso weit hinter sich wie auch die staatlich gelenkte Pressezensur. Der Mann, der dies fertigbrachte, war allen nur als Hannes Hegen bekannt. Eigentlich hieß er Johannes Hegenbarth, stammte aus einer weitverzweigten Glasmacher- und Künstlerfamilie im Sudetenland und fand über Kunsthandwerk und Pressekarikatur zu seinen »Bildergeschichten« der Digedags. Der Vortrag gibt Einblick in das Leben und Werk Hannes Hegens, dessen Traumfabrik nicht nur die DDR beglückte, sondern das Land um viele Jahrzehnte überlebte.
Eintritt frei.
In Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.
Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt.
Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421
Wer sich vom Premierenfieber anstecken lassen möchte, ist bei der BücherBühne in der Stadtbibliothek Rudolstadt genau richtig. Kurz bevor ein neues Kinderstück auf die Bühne kommt, wird es in der Bibliotheksaula vorgestellt. Diesmal geht es um das Theaterkonzert „Der kleine Mann im Ohr: Herr Smetana und „Die Moldau“, auf das Konzertdramaturg Ingo Lößer-Boyny und Theaterpädagogin Alexandra Bardua Lust machen. Und natürlich gibt es die passenden Medien in der Bibliothek zum Ausleihen.
Immer, wenn dem freundlichen Herrn Smetana Zweifel kamen, raunte ihm der kleine Mann im Ohr zu: „Du schaffst das, Bedi!“ Eigentlich hieß er Bedrich, das ist der tschechische Name für Friedrich. Herr Smetana hatte einen Traum. Er wollte seinen Lieblingsfluss, die Moldau, malen, von der Quelle bis zur Mündung. Aber nicht mit Bleistift und Farben, sondern mit Tönen, Melodien und Rhythmen. Er war nämlich Komponist.
Der Tag der offenen Gärten begeht im Rudolstädter Jubiläumsjahr ein eigenes Jubiläum: bereits seit 2006 findet der Tag, an dem man Einblicke in Gärten des Städtedreiecks und der Umgebung erhalten kann, statt. 2006 war der Innenhof der Bibliothek Eröffnungsgarten. 2026 ist es wie im letzten Jahr der Lesegarten, ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Kirche und der Bibliothek.
Der Kammerchor Rudolstadt musiziert Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten und versteht es, in einem ausgewogenen Verhältnis alte und neue Musik zu präsentieren. Das facettenreiche Repertoire reicht von Liedern Rudolstädter Komponisten über Volksliedvariationen bis hin zu modernen Titeln.