Veranstaltungen

Wer gerne Origami-Papier faltet oder es Schritt für Schritt lernen will, ist in diesem Workshop genau richtig. Es gibt viele Formen zu erkunden, auch teilweise komplizierte Falttechniken können unter Anleitung erprobt werden. Hier wird nicht nur das Falten, sondern auch die Geduld trainiert.

Der Wetzlarer Autor und Regisseur Oliver Meyer-Ellendt entwirrt in seinem Vortrag den Aufbau des Romans und trennt die historischen Fakten von Manns dichterischer Freiheit. Er wird auch Bezug nehmen auf den DEFA-Spielfilm (1975) „Lotte in Weimar“, der am 19. Mai, 17.00 Uhr, im Cineplex Rudolstadt, in einer einmaligen Aufführung zu sehen ist.

Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt lädt herzlich ein. Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro

Filmbesuch: 10 Euro (Anmeldung: goethe-rudolstadt@web.de)

Eintritt für Nichtmitglieder der Goethe-Gesellschaft: 5 Euro.

Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.

Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt. 

Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421

Paula Hübel liest die Geschichte „Der Tierigent“ von Manuela Olten mit Bildern von Cornelia Boese vor, die im Gerstenberg Verlag erschienen ist.

Im Stadtpark gibt das Tierorchester ein Konzert. Alle packen ihre Instrumente aus, nur für den Spatz ist kein Platz. Er bettelt: „Darf ich Geiger sein?“ Der Affe sagt: „Du bist zu klein.“ Für die Tuba reicht seine Puste nicht und fürs Schlagzeug hat er nicht genügend Kraft. Traurig setzt der Spatz sich ins Publikum. Das Konzert beginnt und es ertönt ein ohrenbetäubendes Fiedeln, Tuten und Trällern. Eines ist klar: Die Musiker brauchen jemanden, der den Takt angibt. So wird aus dem kleinen Spatzen schließlich ein großer Tierigent.

In Bad Times Poetry formulieren die rund 50 Beitragenden in über 80 Texten ihre Betroffenheit und ihr Nachdenken, Nachworten, Nachspüren zu Ausgrenzung und Gewalt der derzeitigen Gesellschaft in poetischer Form. Die Themen der Gedichte reichen über Rechtsextremismus, Rassismus, Hass, Erinnern bis hin zu dem gemeinsamen Bemühen für ein besseres Morgen. Eine Anthologie, die in Lyrik gegossene Wut und Trauer ebenso Raum gibt, wie Hoffnung, Mut und Empathie und so dazu einlädt, Bündnisse zu schmieden. Für Menschen, die Lyrik lieben und sich berühren lassen wollen. 

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wer gerne Origami-Papier faltet oder es Schritt für Schritt lernen will, ist in diesem Workshop genau richtig. Es gibt viele Formen zu erkunden, auch teilweise komplizierte Falttechniken können unter Anleitung erprobt werden. Hier wird nicht nur das Falten, sondern auch die Geduld trainiert.

Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.

In jahrelanger Recherche gelang es Links, Dokumente zu allen 150 verschwundenen Verlagen, darunter auch einige Thüringer Verlage, zu finden und deren Firmengeschichte zu rekonstruieren

 

Ende der DDR gab es nur noch 78 zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.

Prominente Abgänge aus Ostdeutschland nach 1945 sind: Baedeker-Reiseführerverlag, Verlag des Börsenvereins, Büchergilde Gutenberg, Drei Masken-Theaterverlag, Hansa-Musikverlag, Harrassowitz-Fachverlag, Felix Meiner-Wissenschaftsverlag, Niemeyer-Hochschulschriften, Steinkopf-Medizinverlag, Vogel-Fachkommunikation.

 

Bereits 2009 hatte Links das vielbeachtete Buch „Das Schicksal der DDR-Verlage“ veröffentlicht, zu dem Jens Bisky folgendes schrieb: „Christoph Links meidet in seinem detaillierten, materialreichen Überblickswerk den Ton der Anklage, findet aber deutliche Worte für die Treuhandanstalt, die auf raschen Verkauf setzte, ohne sich um die Eigenarten der Branche zu kümmern.“

Die erste Begegnung zwischen Schiller und Goethe findet am 7. September 1788 im Haus der Lengefelds in Rudolstadt, dem heutigen Schillerhaus, statt. Sechs Jahre lang ringt der Jüngere vergeblich um die Anerkennung des Älteren und durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Erst 1794 gelingt es Schiller, Goethes Zurückhaltung zu durchbrechen. Doch auch in den Zeiten der Gemeinschaft schwankt Schiller zwischen Euphorie und Resignation.

Dr. Thomas Frantzke (Leipzig) ist Historiker und Germanist.

Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro

Der neue Roman von Nils Westerboer wurde mit Begeisterung aufgenommen. „Endlich Science-Fiction aus Deutschland, die das ganze Weltall lesen sollte.“ Die Welt

Nach seinem Debüt „Kernschatten“ erschien in der Hobbit-Presse sein Buch „Athos 2643“, das mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Seinen dritten Science-Fiction-Roman „Lyneham“ stellt er nun innerhalb der Thüringer Literaturtage vor.

Der nachdenklich-stimmende Science-Fiction-Roman wirft aktuelle Fragen in ein fernes Zukunftsszenario: Wie lebt der Mensch weiter, wenn seine Herkunftswelt verloren ist, und darf er sich einfach nehmen, was er zum Überleben braucht?

In Kooperation mit Lese-Zeichen e. V.

Eintritt: 6 Euro.

Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.

Der Tag der offenen Gärten begeht im Rudolstädter Jubiläumsjahr ein eigenes Jubiläum: bereits seit 2006 findet der Tag, an dem man Einblicke in Gärten des Städtedreiecks und der Umgebung erhalten kann, statt. 2006 war der Innenhof der Bibliothek Eröffnungsgarten. 2026 ist es wie im letzten Jahr der Lesegarten, ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Kirche und der Bibliothek.

Die Leseaktion „Ich bin eine Leseratte“ wird feierlich eröffnet. Sechs spannende Bücher stehen zur Auswahl, und die Kinder haben über die Sommerferien bis zum Ende der Herbstferien Zeit, eins, zwei, drei oder auch alle sechs Bücher zu lesen. Am Ende der Aktion wird es am 20. November 2026 ein Lesefest geben.

Weitere Informationen über Tel. 03672 486420.

Der Kammerchor Rudolstadt musiziert Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten und versteht es, in einem ausgewogenen Verhältnis alte und neue Musik zu präsentieren. Das facettenreiche Repertoire reicht von Liedern Rudolstädter Komponisten über Volksliedvariationen bis hin zu modernen Titeln.

Bereits Teil I des Doku-Projekts zeigte neue Großbauten, markante Ereignisse und spezielle Veranstaltungen in den 90er Jahren. Seien Sie nun gespannt auf weitere Einblicke, die Frank Michael Wagner mit seiner Videokamera für die Ewigkeit festgehalten hat.