Veranstaltungen
Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.
Die einzige Comic-Heftreihe, die in der DDR erschienen ist, handelt von den Digedags. Sie waren treue Begleiter von Generationen von Kindern und Jugendlichen im Osten Deutschlands. Denn sie streiften mit ihnen durch Raum und Zeit – besuchten das alte Rom und ferne Galaxien, das Mittelalter ebenso wie den Wilden Westen – und ließen damit die DDR-Enge ebenso weit hinter sich wie auch die staatlich gelenkte Pressezensur. Der Mann, der dies fertigbrachte, war allen nur als Hannes Hegen bekannt. Eigentlich hieß er Johannes Hegenbarth, stammte aus einer weitverzweigten Glasmacher- und Künstlerfamilie im Sudetenland und fand über Kunsthandwerk und Pressekarikatur zu seinen »Bildergeschichten« der Digedags. Der Vortrag gibt Einblick in das Leben und Werk Hannes Hegens, dessen Traumfabrik nicht nur die DDR beglückte, sondern das Land um viele Jahrzehnte überlebte.
Eintritt frei.
In Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.
Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt.
Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421
Wer sich vom Premierenfieber anstecken lassen möchte, ist bei der BücherBühne in der Stadtbibliothek Rudolstadt genau richtig. Kurz bevor ein neues Kinderstück auf die Bühne kommt, wird es in der Bibliotheksaula vorgestellt. Diesmal geht es um das Theaterkonzert „Der kleine Mann im Ohr: Herr Smetana und „Die Moldau“, auf das Konzertdramaturg Ingo Lößer-Boyny und Theaterpädagogin Alexandra Bardua Lust machen. Und natürlich gibt es die passenden Medien in der Bibliothek zum Ausleihen.
Immer, wenn dem freundlichen Herrn Smetana Zweifel kamen, raunte ihm der kleine Mann im Ohr zu: „Du schaffst das, Bedi!“ Eigentlich hieß er Bedrich, das ist der tschechische Name für Friedrich. Herr Smetana hatte einen Traum. Er wollte seinen Lieblingsfluss, die Moldau, malen, von der Quelle bis zur Mündung. Aber nicht mit Bleistift und Farben, sondern mit Tönen, Melodien und Rhythmen. Er war nämlich Komponist.
Peppinos Vater Peppone ist Schausteller. Als dieser sich verletzt, ist Peppino plötzlich auf sich allein gestellt. Er meistert diese Herausforderung bravourös, denn wie sich herausstellt, steckt im kleinen Peppino ein großer Künstler, der die Menschen mit seinen Bildern begeistert. Peppino erzählt die zeitlose Geschichte eines Jungen, der sich in schwierigsten Umständen behauptet. Das Buch erschien erstmals 1971. Karoline Fechner liest den Schweizer Bilderbuch-Klassiker Peppino von Ursina Ziegler und Sita Jucker vor.
Zu den Gemeinschaftsarbeiten, in Form von Collagen und Linolschnitten, lud Birger Jesch seit 1981 Künstler aus dem Mail Art Netzwerk ein. Bei dem aktuellsten Projekt "Schichtarbeit" waren fünf ostdeutsche Künstler dabei, welche die Schlagzeilen vergangener Tageszeitungen mit ihren Überarbeitungen provokant illustrierten. In unterschiedlicher Reihenfolge wurden diese überarbeitet und weitergeschickt. Inhaltliche oder formale Absprachen gab es nicht.
Mit handgezupften eigenen Musikstücken aus der Welt der Rock- und Bluesmusik sowie eigenwillig, skurrilen Erzählungen, gewürzt durch etwas Rolschter Flair, spüren Jörg Matthias Unger und Andreas Hoffmann dem Besonderen, Außergewöhnlichen, Erinnerungswürdigen und aufregend Neuen, in unseren großen und kleinen Welten des Alltags nach.
Eintritt: 5 Euro
Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.
Künstliche Intelligenz öffnet faszinierende neue Wege für die Kreativität, Produktivität und Wissensaneignung. Auf Knopfdruck kann sie ein Gedicht im Stil Goethes verfassen, ein beeindruckendes Bild malen, komplexe Zusammenhänge verständlich erklären und bei praktischen Fragen des Lebens unterstützen. Trotz kritischer Stimmen bietet Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten und Chancen der Selbstverwirklichung, solange ihr Zugang transparent und offen bleibt. In seinem Vortrag beleuchtet er sowohl gesellschaftliche Chancen als auch Tücken und zeigt auf, welche grundlegenden Kenntnisse genügen, um KI-Anwendungen selbstbestimmt und unabhängig zu nutzen. Dabei nimmt er auch Aspekte der Nachhaltigkeit und Kosten in den Fokus.
Wer gerne Origami-Papier faltet oder es Schritt für Schritt lernen will, ist in diesem Workshop genau richtig. Es gibt viele Formen zu erkunden, auch teilweise komplizierte Falttechniken können unter Anleitung erprobt werden. Hier wird nicht nur das Falten, sondern auch die Geduld trainiert.
Der Wetzlarer Autor und Regisseur Oliver Meyer-Ellendt entwirrt in seinem Vortrag den Aufbau des Romans und trennt die historischen Fakten von Manns dichterischer Freiheit. Er wird auch Bezug nehmen auf den DEFA-Spielfilm (1975) „Lotte in Weimar“, der am 19. Mai, 17.00 Uhr, im Cineplex Rudolstadt, in einer einmaligen Aufführung zu sehen ist.
Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt lädt herzlich ein. Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro
Filmbesuch: 10 Euro (Anmeldung: goethe-rudolstadt@web.de)
Eintritt für Nichtmitglieder der Goethe-Gesellschaft: 5 Euro.
Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.
Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt.
Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421
In Bad Times Poetry formulieren die rund 50 Beitragenden in über 80 Texten ihre Betroffenheit und ihr Nachdenken, Nachworten, Nachspüren zu Ausgrenzung und Gewalt der derzeitigen Gesellschaft in poetischer Form. Die Themen der Gedichte reichen über Rechtsextremismus, Rassismus, Hass, Erinnern bis hin zu dem gemeinsamen Bemühen für ein besseres Morgen. Eine Anthologie, die in Lyrik gegossen Wut und Trauer ebenso Raum gibt, wie Hoffnung, Mut und Empathie und so dazu einlädt, Bündnisse zu schmieden. Für Menschen, die Lyrik lieben und sich berühren lassen wollen.
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
In jahrelanger Recherche gelang es Links, Dokumente zu allen 150 verschwundenen Verlagen, darunter auch einige Thüringer Verlage, zu finden und deren Firmengeschichte zu rekonstruieren
Ende der DDR gab es nur noch 78 zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.
Prominente Abgänge aus Ostdeutschland nach 1945 sind: Baedeker-Reiseführerverlag, Verlag des Börsenvereins, Büchergilde Gutenberg, Drei Masken-Theaterverlag, Hansa-Musikverlag, Harrassowitz-Fachverlag, Felix Meiner-Wissenschaftsverlag, Niemeyer-Hochschulschriften, Steinkopf-Medizinverlag, Vogel-Fachkommunikation.
Bereits 2009 hatte Links das vielbeachtete Buch „Das Schicksal der DDR-Verlage“ veröffentlicht, zu dem Jens Bisky folgendes schrieb: „Christoph Links meidet in seinem detaillierten, materialreichen Überblickswerk den Ton der Anklage, findet aber deutliche Worte für die Treuhandanstalt, die auf raschen Verkauf setzte, ohne sich um die Eigenarten der Branche zu kümmern.“
Der neue Roman von Nils Westerboer wurde mit Begeisterung aufgenommen. „Endlich Science-Fiction aus Deutschland, die das ganze Weltall lesen sollte.“ Die Welt
Nach seinem Debüt „Kernschatten“ erschien in der Hobbit-Presse sein Buch „Athos 2643“, das mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Seinen dritten Science-Fiction-Roman „Lyneham“ stellt er nun innerhalb der Thüringer Literaturtage vor.
Der nachdenklich-stimmende Science-Fiction-Roman wirft aktuelle Fragen in ein fernes Zukunftsszenario: Wie lebt der Mensch weiter, wenn seine Herkunftswelt verloren ist, und darf er sich einfach nehmen, was er zum Überleben braucht?
In Kooperation mit Lese-Zeichen e. V.
Eintritt: 6 Euro.
Der Tag der offenen Gärten begeht im Rudolstädter Jubiläumsjahr ein eigenes Jubiläum: bereits seit 2006 findet der Tag, an dem man Einblicke in Gärten des Städtedreiecks und der Umgebung erhalten kann, statt. 2006 war der Innenhof der Bibliothek Eröffnungsgarten. 2026 ist es wie im letzten Jahr der Lesegarten, ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Kirche und der Bibliothek.
Der Kammerchor Rudolstadt musiziert Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten und versteht es, in einem ausgewogenen Verhältnis alte und neue Musik zu präsentieren. Das facettenreiche Repertoire reicht von Liedern Rudolstädter Komponisten über Volksliedvariationen bis hin zu modernen Titeln.
Bereits Teil I des Doku-Projekts zeigte neue Großbauten, markante Ereignisse und spezielle Veranstaltungen in den 90er Jahren. Seien Sie nun gespannt auf weitere Einblicke, die Frank Michael Wagner mit seiner Videokamera für die Ewigkeit festgehalten hat.