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Die ab 1797 überwiegend diktierten Diarien sind, abgesehen von frühen Aufzeichnungen, keine ausführlichen Beschreibungen von innerem Erleben und Empfinden, sondern vor allem Dokumentation eines überaus reichen und tätigen Lebens. Mit den Jahren werden sie tendenziell immer sachlicher und konzentrierter. Nicht zuletzt in der Knappheit der Einträge und in der Vielseitigkeit von Goethes Interessen, Tätigkeiten und Beziehungen liegt der hohe Kommentierungsbedarf der Texte begründet.

Dr. Ariane Ludwig, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar, arbeitet seit 2006 u. a. an der historisch kritischen Ausgabe von Goethes Tagebüchern und möchte mit ihrem Vortrag einen Einblick in diese interessanten Aufzeichnungen geben.

Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro.

Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.

Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt. 

Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421

Der Bär Hoggs wäre gerne mutig. Aber er fürchtet sich vor Spinnen und Gespenstern. Da beschließen Hoggs und sein bester Freund, das Stinktier Poki, das mit dem Abenteuer mal ein bisschen zu üben – und zwar gleich hinter der Bienenwiese beim verlassenen Hexenhaus. Huh, da spukt es doch! Tatsächlich blubbert es dort ganz unheimlich aus einem Kessel … „Ist da jemand?“, fragt Hoggs vorsichtig. Ja! Das Kaninchen Fips braucht dringend Hilfe. Und – schwups! – stecken die Freunde mitten in einem turbulenten Zauberabenteuer …

Eine warmherzige Geschichte über das Mutigsein – mit drei liebenswerten, tierischen Helden – gelesen von Andreas Hoffmann.

Astrid von Killisch-Horn weiß, dass der Rudolstädter Hain voller Geschichten ist. In ihrem Buch erzählt sie von den Robinsonaden auf den Rudolstädter Tränken, einem jungen Fürsten, der zwei Landschaftsgärten im Hain und im Baumgarten entstehen ließ oder von einem hohlen Baum. Es geht um Fragen, wie das Wasser von Mörla und Eichfeld auf die Heidecksburg kam, vom Vogelfang früherer Zeiten, vom tragisch-traurigen Schicksal eines Erbprinzen, vom Feuermeldewesen und Menschenketten, die Brände mit Eimern löschten. Viele weitere spannende Einblicke wird die Autorin an diesem Abend preisgeben. Sie nimmt die Besucher mit auf eine Wanderung durch die Geschichte eines zauberhaften Waldes.

Ein spannender Rückblick in die langjährige Forschungsarbeit offenbart erstaunliche Entdeckungen, berührende Begegnungen, weitreichende Verknüpfungen und die Freuden an Neugier, Wissen, Denken, meditativem Eintauchen und die Erfahrung, dass alles mit allem verbunden ist in unserer kleinen Stadt. Und lauschen Sie einigen Ausschnitten aus diesem Buch, deren Auswahl so schwerfällt, denn es gab und gibt so viel zu erzählen.

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.

Wer gerne Origami-Papier faltet oder es Schritt für Schritt lernen will, ist in diesem Workshop genau richtig. Es gibt viele Formen zu erkunden, auch teilweise komplizierte Falttechniken können unter Anleitung erprobt werden. Hier wird nicht nur das Falten, sondern auch die Geduld trainiert.

40 Tage lang lebte Andreas Knapp in einer Einsiedelei mitten in der Sahara, fern jeder menschlichen Zivilisation. In seinem Tagebuch erzählt er vom Zauber der Landschaft und von der Schönheit des Lichtes. Das Geheimnis von Leben und Tod, dem man in der Wüste auf die Spur kommen kann, ist ständig präsent. In seiner Lesung nimmt er Sie mit auf eine spirituelle Reise zu den Quellen des Lebens.

Andreas Knapp ist Priester sowie Lyriker und gehört der Gemeinschaft „Der kleinen Brüder vom Evangelium“ in Leipzig an.

Eine Veranstaltung des Publik-Forum-Gesprächskreises Rudolstadt.

Die Wanderausstellung „Nur hundert Jahre“ lädt dazu ein, die Geschichte des Frauenwahlrechts und seine Bedeutung für die Gegenwart neu zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen Biografien von Frauen, die zwischen 1919 und 1933 in den Gemeinderäten und im Stadtparlament Rudolstadts, wo die Ausstellung gastiert, aktiv waren – eine Perspektive, die bislang nur wenig Beachtung fand.

Die Ausstellung wird präsentiert vom Internationalen Heritage-Zentrum der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit Arbeit und Leben Thüringen, konzipiert von Judy Slivi. Gefördert wird das Projekt von der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des Schwerpunktthemas „Demokratie stärken“.

Zur Ausstellungseröffnung wird Judy Slivi auf die einzelnen Biografien und das Projekt eingehen.

Habt Ihr Lust auf eine entspannte Spielerunde? Die Bibliothek öffnet ihre Spieleschränke und lädt zur fröhlichen Begegnung am Spielbrett ein. Für jeden ist etwas dabei. Für Jung und Alt, Einsteiger und Kenner. Wir bringen Neuheiten und Klassiker auf den Tisch.

Adam Chichportiche spielt die Lavta, eine vor allem aus dem osmanischen Raum bekannte Laute, etwas kleiner als die Oud. In seinen Kompositionen gelingt es ihm, kontemplative Makam-Traditionen des Nahen Ostens mit westlichen Harmonien zu vereinen. Diese Melodien erzählen Geschichten ohne Worte und bewegen sich mühelos zwischen intimen, lyrischen Passagen und kraftvollen Momenten improvisierter Verdichtung. Eine Klanglandschaft, die zugleich zeitlos wirkt und große Intimität entfaltet, eröffnet sich.

Adam Chichportiche (IL): LavtaTiferet Teimans (IL): Klarinette

Amitai Ezrony (IL): PerkussionIm Rahmen der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen.

VVK über Ticketshop Thüringen 11,10 € / ermäßigt 8,90 € zzgl. Gebühren

„Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten Nebelschleiern sich enthüllen …“ schrieb Goethe im September 1828 in seinem Gedicht „Dornburg“ – einem Ort seiner Inspiration, aber auch für Dr. Doris Fischer. In ihrem Vortrag mit Bildern unternimmt sie einen Streifzug zu jenen Thüringer Schlössern, die im Besonderen als Orte der Muße ihre Wirkung entfaltet haben. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese für heutige Nutzungen noch eine Rolle spielen oder spielen können.

Dr. Doris Fischer studierte an der Universität Heidelberg Europäische Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Romanistik und war danach über 20 Jahre in der Denkmalfachbehörde des Landes Rheinland-Pfalz tätig, bevor sie 2017 zur Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, mit Sitz auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt, berufen wurde.

Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt lädt herzlich ein. Eintritt für Nichtmitglieder 5 Euro.

Die erfolgreichen Kammer-Konzerte in der Rudolstädter Stadtbibliothek machen Publikum und den Thüringer Symphonikern Lust auf mehr. Verschiedene kleinste und noch kleinere Besetzungen aus den Reihen des Rudolstadt-Saalfelder Orchesters formieren sich zu einem ganz intimen Musikerlebnis. Abseits des sinfonischen Repertoires zeigen die Musikerinnen und Musiker ihre Qualitäten im eng verflochtenen kammermusikalischen Zusammenspiel. Wie bei keinem anderen Format sonst in der Musik ist eine enge, spielerische Kommunikation untereinander der Schlüssel für gelungene Kammermusik. Dass die Thüringer Symphoniker alle nicht nur im großen Apparat funktionieren, sondern auch mit feinsinnigen Solo-Auftritten glänzen können, davon können Sie sich in unseren Kammerkonzerten überzeugen.

Am 23. Januar spielen Kyli Dodds, Joomi Lim und Iulian Turicianu (Violine) sowie Grita Bühler und Görkem Çiçek (Violoncello) ausgewählte Werke von Boccherini, Glière, Croad, u.a.

Einmal im Monat haben nun Anfänger und Fortgeschrittene wieder die Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Stadtbibliothek freut sich über jeden Besuch und alle, die Lust an Handarbeit haben.

Die kleine Residenzstadt war nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch Einkaufszentrum für die Umgebung. Kaufmänner und Händlerinnen boten in kleinen und großen Läden oder eigens errichteten Kaufhäusern Manufaktur-, Schnitt- und Galanteriewaren feil. Kommen Sie mit zu einem Schaufenster-Bummel durch historische Geschäfte, in denen alles zu haben war, was kleidete, schmückte und verschönte. Schneider, Weißnäherinnen, Kürschner, Schuster, Goldschmiede, Posamentierer, Hutmacher, Modistinnen und Barbiere waren fleißig am Werk, um die Wünsche der werten Kundschaft zu erfüllen. Die Zeitreise beginnt Mitte des 20. Jahrhunderts und endet in der Wendezeit.

Eintritt frei.

Platzreservierungen unter Tel. 03672 486420

Die Tüftlerzeit findet nun am letzten Samstag des Monats statt und richtet sich an Kinder mit ihren Familien und Jugendliche, die Lust am gemeinsamen Experimentieren haben. Es gibt jedes Mal Neues in den Bereichen Elektronik, Programmierung oder Technik zu entdecken. Die Tüftlerzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Rudolstadt durchgeführt. 

Voranmeldung: kinderbibliothek@rudolstadt.de oder 03672/486421

Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. 

In Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und der KZ-Gedenkstätte „Laura“.

Der Tag der offenen Gärten begeht im Rudolstädter Jubiläumsjahr ein eigenes Jubiläum: bereits seit 2006 findet der Tag, an dem man Einblicke in Gärten des Städtedreiecks und der Umgebung erhalten kann, statt. 2006 war der Innenhof der Bibliothek Eröffnungsgarten. 2026 ist es wie im letzten Jahr der Lesegarten, ein Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Kirche und der Bibliothek.

Der Kammerchor Rudolstadt musiziert Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten und versteht es, in einem ausgewogenen Verhältnis alte und neue Musik zu präsentieren. Das facettenreiche Repertoire reicht von Liedern Rudolstädter Komponisten über Volksliedvariationen bis hin zu modernen Titeln.

Bereits Teil I des Doku-Projekts zeigte neue Großbauten, markante Ereignisse und spezielle Veranstaltungen in den 90er Jahren. Seien Sie nun gespannt auf weitere Einblicke, die Frank Michael Wagner mit seiner Videokamera für die Ewigkeit festgehalten hat.